RheinMobil – Wirtschaftliche Elektromobilität

Kann man mit dem E-Fahrzeug in bestimmten Anwendungen gegenüber einem konventionellen Fahrzeug sogar Geld sparen? Auf diese Frage wollte das Projekt RheinMobil eine Antwort geben.
Ziel von RheinMobil ist es, am Beispiel von Dienst- und Pendlerfahrten zwischen Karlsruhe und dem Elsass zu zeigen, dass bestimmte Einsatzprofile einen wirtschaftlichen Betrieb von Elektrofahrzeugen möglich machen. Dazu waren täglich sechs siebensitzige Kleinbusse im Pendelverkehr bei Michelin sowie ein Fahrzeug der Kompaktklasse im Dienstwagenverkehr bei Siemens unterwegs. Die monatliche Fahrleistung pro Fahrzeug lag durchschnittlich bei 3.000 Kilometern.

Ein wichtiger Baustein im Projekts war es, die jährliche Fahrleistung der Elektrofahrzeuge im urbanen Raum in Frankreich und Deutschland durch intelligente Einsatzprofiloptimierung („Flottenpooling“) zu maximieren unter Berücksichtigung der notwendigen Ladezeiten. Hierfür wurde ein effektives Flottenmanagement entwickelt.

In der Summe zeigen die Ergebnisse, dass sich aus technischer, ökologischer und langfristig ökonomischer Sicht, auch bei anspruchsvollen Fahrprofilen und hohen Verfügbarkeitsanforderungen, die Anwendung sehr gut für den Einsatz von E-Fahrzeugen eignet.

Bild: Markus Breig, KIT

Informationen

Partner
Karlsruher Institut für Technologie
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI
Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA
Siemens AG
e-Motion Line GmbH

Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Laufzeit
01/2013 – 12/2015

Mehr erfahren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.